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LEGsuhrSolar

Mit der Überführung der Photovoltaikanlagen suhrsolar in eine neue lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) ermöglicht TBS die Weiterführung des erfolgreichen Suhrer Solarmodells in die Zukunft

Mit dem Inkrafttreten des neuen Bundesgesetzes zur sicheren Stromversorgung mit erneuerbaren Energien (Mantelerlass) eröffnen sich ab 2026 spannende neue Möglichkeiten für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Suhr, ihren Strom aus lokaler Solarenergie zu beziehen.

Die TBS Strom AG (TBS) freut sich, diese innovative Möglichkeit Eigentümern und Mietenden von Suhr anbieten zu können. Im Verlauf des Jahres 2026 wird TBS die lokale Elektrizitätsgemeinschaft «LEGsuhrSolar» ins Leben rufen. Diese steht allen Einwohner-innen und Einwohner von Suhr offen und ermöglicht es, ihnen den Strom, der durch die «suhrsolar»-Anlagen vor Ort erzeugt wird, neu direkt zu beziehen.

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Häufig gestellte Fragen zum Thema LEGsuhrSolar

Was ist eine LEG (Lokale Elektrizitätsgemeinschaft)?

Eine LEG ist eine Gemeinschaft innerhalb einer Gemeinde, in der Stromproduzenten und Stromverbrauchende lokal zusammenarbeiten. Ziel ist es:

  • mehr erneuerbaren Strom direkt vor Ort zu nutzen
  • die Versorgung nachhaltiger und unabhängiger zu machen
  • das Stromnetz zu entlasten

Weil lokal produzierter Strom gleichzeitig lokal verbraucht wird, profitieren alle Teilnehmenden von einem Rabatt auf die Netznutzung.

Was bietet die «LEGsuhrSolar» konkret?
Die TBS betreibt in Suhr einen Solarpark mit sieben Photovoltaikanlagen und einer Gesamtleistung von rund 600 kWp. Diese Anlagen – ursprünglich von der IG suhrsolar aufgebaut – produzieren jährlich knapp 600'000 kWh Solarstrom

Was bietet die «LEGsuhrSolar» konkret?

Die TBS betreibt in Suhr einen Solarpark mit sieben Photovoltaikanlagen und einer Gesamtleistung von rund 600 kWp. Diese Anlagen – ursprünglich von der IG suhrsolar aufgebaut – produzieren jährlich knapp 600'000 kWh Solarstrom.

Und was bedeutet das konkret für die Bevölkerung von Suhr?

Neu können alle Einwohnerinnen und Einwohner von Suhr einen Anteil lokal produzierten Solarstroms beziehen – unabhängig davon, ob sie Wohneigentum besitzen oder zur Miete wohnen. Damit wird Solarenergie für alle zugänglich, auch für Personen, die keine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach installieren können. Die technische Voraussetzung ist der Einbau eines sogenannten «Smart-Meters».

Welche Vorteile bringt eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft?

Es gibt mehrere Vorteile. Erstens wird mehr erneuerbarer Strom direkt vor Ort genutzt. Zwei-tens stärkt dies die lokale Energieversorgung und reduziert die Abhängigkeit von externen Energiequellen. Drittens wird das Stromnetz entlastet, weil Produktion und Verbrauch in der-selben Region stattfinden. Zudem profitieren die Teilnehmenden von einem Rabatt von 20% auf die Netznutzung für den lokal bezogenen Strom und natürlich auch von stabilen Strompreisen.

Ist der Strom aus der LEGsuhrSolar viel günstiger als der Tarifstrom?

Nein, der Preis ist momentan in etwa gleich hoch wie unser Tarif «TBS.standard-blu». Was aber sicherlich der Fall ist: Der LEGsuhrSolar-Strom wird in den kommenden Jahren stabil bleiben, während die Preisgestaltung der TBS-Tarife in der Grundversorgung unter anderem auch von geopolitischen Entwicklungen abhängig bleiben wird.

Kann ich mich finanziell beteiligen?

Zum Start der «LEGsuhrSolar» ist eine finanzielle Beteiligung noch nicht möglich. Falls das Angebot auf grosses Interesse stösst und zusätzliche Anlagen gebaut werden, prüft TBS ein entsprechendes Beteiligungsmodell.

Kann ich meine eigene PV-Anlage einbringen?

Aktuell basiert die LEG vollständig auf den bestehenden Anlagen von «suhrSolar». Eine Einbindung weiterer privater Anlagen ist vorerst nicht vorgesehen. Sollte die Nachfrage wachsen, ist geplant, zusätzliche PV-Anlagen in Suhr zu bauen oder einzubinden.

Wie viel lokal produzierten Solarstrom kann ich pro Jahr beziehen?

Die Menge hängt ab von:

  • der total produzierten Strommenge der Anlagen
  • dem gleichzeitigen Verbrauch aller LEG-Mitglieder

Jede teilnehmende Person erhält einen proportionalen Anteil des erzeugten Solarstroms – abhängig vom Gesamtbedarf der Gemeinschaft.

Was kostet der lokal produzierte Solarstrom und wie wird er verrechnet?

Gemäss den Vorgaben der unabhängigen staatlichen Regulierungsbehörde im Elektrizitätsbereich (ElCom) werden die Strombezüge separat abgerechnet. Daher erhalten die Teilnehmenden zwei Rechnungen: eine für den Strombezug aus der LEG und eine für den Bezug zum ordentlichen Tarif.

Kosten für lokale Solarenergie:

  • 10.20 Rp./kWh für den Solarstrom
  • + 1.5 Rp./kWh Dienstleistungsgebühr für den Betrieb der LEG
  • - 20% Rabatt auf die Netznutzung für den über die LEG bezogenen Strom

Alle übrigen Tarife (z. B. Netznutzung, Abgaben, Systemdienstleistungen) werden wie gewohnt jährlich angepasst.

Wie funktioniert der Vertrag?
  • Vertragspartnerin ist die TBS Strom AG als Betreiberin der «LEGsuhrSolar»
  • Laufzeit: Mindestens 1 Jahr
  • Automatische Verlängerung um jeweils 1 Jahr
  • Kündigungsfrist: 1 Monat auf Ende des Jahres

Der Eintritt in die LEG ist jeweils per 1.Januar des Folgejahres möglich. Die schriftliche Anmeldung muss bis spätestens 31. Oktober des Vorjahres erfolgen.

Ist es für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Suhr sinnvoll, an der LEGsuhrSolar teilzunehmen?

Grundsätzlich ja. Die Ausnahme ist, wenn die Kundin oder der Kunde bereits eine eigene PV-Anlage installiert hat und den produzierten Strom auch selbst nutzt oder wenn er bereits an einer anderen Eigenverbrauchslösung teilnimmt, z.B. an einem EVG, einem ZEV oder vZEV. Dann haben diese Lösungen Vorrang und der Strombezug aus der LEGsuhrSolar wird vermutlich nur noch marginal sein. Aus diesem Grund empfehlen wir solchen Kundinnen und Kunden, auf die Teilnahme an der LEGsuhrSolar zu verzichten,

Kann ich auch als Mieter an der LEGsuhrSolar teilnehmen?

Es können alle Bewohnerinnen und Bewohner von Suhr teilnehmen, bei deren Haus oder Wohnung ein Smart-Meter installiert ist. Sollte dies – z.B. bei Mietwohnungen - nicht der Fall sein, empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit der Verwaltung der Liegenschaft.

Welche Energiedaten kann ich im Kundenportal einsehen?

Das Ziel ist, die Energiedaten der Kunden wie auch die Produktionsdaten der PV-Anlagen im Kundenprotal ersichtlich zu machen. Abklärungen sind diesbezüglich in Gange.

Wann geht die «LEGsuhrSolar» an den Start?

Die Anmeldung ist per sofort möglich, die entsprechenden Beitrittserklärung kann auf der Homepage der TBS ab dem 6. Juli 2026 heruntergeladen werden, auch die entsprechenden Vertragsbestimmungen sind auf unserer Homepage dann ersichtlich. Die erste Lieferung bzw. der erste Bezug des Solarstroms erfolgt dann ab dem 1. Januar 2027.

Bietet die TBS auch Dienstleistungen für ZEV- und vZEV-Lösungen an?

Die TBS bietet Dienstleistungen für die LEGsuhrSolar sowie für unsere EVG-Lösungen (Eigenverbrauchsgemeinschaften) an. Abrechnungsdienstleistungen für (v)ZEV-Lösungen bietet die TBS nicht an, diese können durch einen der zahlreichen Drittanbieter bezogen werden.

 

 

 

Wie sieht der Zeitplan aus?

Das weitere Vorgehen ist wie folgt geplant:

31. März 2026, 19.00 Uhr: Öffentliche Informationsveranstaltung in der Aula «Feld»
12. Mai 2026, 19:30 Uhr: Infoforum Gemeinde Suhr, Aula «Feld»
Ab April 2026: Erarbeitung Dokumente «LEGsuhrSolar», durchführen von weiteren Informationsveranstaltungen (bei Bedarf)
Ab 6. Juli 2026: Der Beitritt zur «LEGsuhrSolar» ist möglich
31. Oktober 2026: Anmeldeschluss LEGsuhrSolar für das Lieferjahr 2027
Ab 1. Januar 2027: Operativer Start «LEGsuhrSolar»