Suhr setzt auf Schweizer Wasserkraft

Die Stromtarife für das Jahr 2018 werden durch die Umsetzung der Energiestrategie 2050 geprägt. Die TBS Strom AG setzt für ihr Standardprodukt trotz steigender Einkaufspreise auf die Schweizer Wasserkraft und kann den Endkundenpreis gegenüber dem Vorjahr sogar stabil halten. Dasselbe gilt für die Netznutzungspreise. Einzig bei der Abgabe für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) müssen die Einwohner von Suhr eine Kostensteigerung in Kauf nehmen.

Strom aus Wasserkraft ist bei der Suhrer Bevölkerung sehr beliebt. Gut 85% der Stromkonsumenten bevorzugen das Standardprodukt der TBS Strom AG, welches vollständig aus der Produktion von Schweizer Wasserkraftwerken stammt. Dies soll in absehbarer Zukunft auch so bleiben, obwohl die Beschaffungskosten seit Anfang dieses Jahres buchstäblich explodiert sind. Die TBS geht davon aus, dass es sich bei diesen Preissteigerungen um ein temporäres Phänomen handelt, das im Zusammenhang mit Unsicherheiten bezüglich der Umsetzung der Energiestrategie 2050 entstanden ist. Sie hat sich deshalb entschlossen, den Endkundenpreis für Wasserkraft Schweiz gegenüber dem Vorjahr stabil zu halten und die Kostensteigerung weitgehend selber zu tragen.

Bei den höherwertigen Produkten wird der Anteil an Wasserkraft weiterhin durch einen Produktionsstandort im Kanton Aargau abgedeckt und der Anteil an Solarstrom wird vollständig auf Suhrer Dächern produziert.

Es ist davon auszugehen, dass die kostendeckende Einspeisevergütung KEV IM KOMMENDEN Jahr von 1.5 Rp./kWh auf 2.3 Rp./kWh angehoben wird. Die meisten weiteren Preiselemente für die Netznutzung bleiben unverändert oder sinken leicht. Trotz dieser Veränderungen bleiben die Mehrkosten mit ca. Fr. 30.00 pro Jahr für einen durchschnittlichen Suhrer Haushalt in einem akzeptablen Rahmen.

zurück - Druckversion